Biografie

Ein Kind der Donau und ein Mann der Spree

Hubert Michael Eichholzer alias Michael Mischinsky wurde im November 1964
in Wels, Oberösterreich geboren.

Mit zehn Jahren tourte er bereits als ein Mitglied des „Benediktiner-Stiftschor Kremsmünster“ mit Hayden´s Schöpfung durch die Prunksäle von Österreich.
Mit vierzehn Jahren stand er als Statist auf der Bühne von Operetten im Freilicht-
theater Baden bei Wien
. (Boccaccio, Lustige Witwe)



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Von 1985-1989 absolvierte er am Max-Reinhardt-Seminar ein Schauspielstudium. Bereits vom ersten Jahr an spielte er in den dort öffentlichen Aufführungen, unterschiedliche Rollen in den Inszenierungen von Marivaux, Pinter, Beckett und Shakespeare.

Direkt nach dem Studium gab er sein Debüt am Schauspielhaus Zürich.
Er war mit großen Erfolg, in Arthur Schnitzlers “Das weite Land“ in der
Rolle von Paul Kreindl unter der Regie von Dr. Hans Hollmann zu sehen.

Ebenso wirkte er bei den Salzburger Festspielen in „Der Bauer als Millionär“, Regie: Jürgen Flimm und bei den Gandersheimer Domfestspielen in „Sommernachtstraum“, Regie: Georg Immelmann mit.

Es folgte ein mehrjähriges Engagement am Stadttheater Baden-Baden unter der Leitung von Dr. Frieder Lorenz, wo er in vielen Theaterproduktionen täglich auf der Bühne stand, sowie in Musicals mitwirkte und als Regieassistent bei Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ tätig war.

Anschließend arbeitete er viele Jahre mit verschieden Theatergruppen in Berlin zusammen. Dort war er unter anderem in einer internationalen Theaterproduktion von „Don Quijotes Doppelgänger“, Regie: Niksa Eterovic´, produziert vom Hebbeltheater & Werkstatt der Kulturen zu sehen.

Neben vielen Sprecheraufträgen und einer Weiterbildung zum Spielleiter in Berlin, leitete er zwei Jahre lang eine Theater AG für Kinder und Jugendliche an mehreren Grundschulen und einem Gymnasium.

Er führte Regie bei dem Theaterstück „Der Herr Karl“ welches im Ballhaus Naunynstraße in Berlin Kreuzberg gezeigt wurde.

Danach folgten mehrere Auftritte mit einem Soloprojekt „ Rede an den kleinen Mann“ von Wilhelm Reich, welches an der Volksbühne am Rosa- Luxemburg-Platz (Roter Salon), Brechthaus u.a. Spielorten aufgeführt wurde.

Nach der Zusammenarbeit mit mehreren Filmstudenten, spielte er in dem vom Land OÖ mit einem Filmpreis ausgezeichneten Film „Mein Amazonas“, Regie: Susanne Zanke und bald darauf in dem Tatort- ORF
„Der Superzwölfer“, Regie: Kurt Junek mit.

Nach fünfzehn Jahren Berlin wieder nach Wien zurückgekehrt, absolvierte er ein Zusatzstudium zum Akademischen Kulturmanager an der „Universität Wien und dem Institut für Kulturkonzepte“ und erwarb sich mit Auszeichnung den M.A: „Master of Arts“.

Zuletzt war Michael Mischinsky mehrere Monate mit den zwei Einaktern von Johann Nestroy
„Der Zettelträger Papp und Frühere Verhältnisse“, Regie: Pola Claricini, in ganz Österreich erfolgreich auf Tournee.